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Städtebaulicher Skandal in Duisburg

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Abriss in Duisburg Bruckhausen - Heinrichstraße 17   (Foto: Katrin Susanne Gems. 18.08.2010. © Geschichtswerkstatt Du-Nord)

Fast unbemerkt von der Öffentlichkeit vollzieht sich im Duisburger Norden zur Zeit ein städtebaulicher Skandal. Obwohl Normenkontrollverfahren gegen das Sanierungsverfahren anhängig sind, lässt die Stadt Duisburg in Bruckhausen Häuser abreißen und schlägt damit Schneisen in das Stadtbild.

Neues Buch führt nach "Oben" auf die Halden

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Oben: Haldenlandschaft Ruhrgebiet (Foto/Grafik: Klartext Verlag / Manfred Vollmer)

Essen (idr). Sie sind selten höher als 200 Meter, und erregen doch Aufsehen. Die Rede ist von den zahlreichen Halden in der Metropole Ruhr. Wolfgang Berke und Manfred Vollmer stellen die "Berge" des Ruhrgebiets in dem neuen großformatigen Buch "Oben" vor, das jetzt im Essener Klartext-Verlag erschienen ist.
Die Autoren nehmen den Leser mit auf ihren Streifzügen über die Haldengipfel, die vor wenigen Jahrzehnten noch bergbauliches Sperrgebiet waren. Sie stellen Kunstwerke, Freizeitmöglichkeiten und Aussichten vor.
Infos: www.klartext-verlag.de

Zeche Zollverein - Panoramafreiheit wird missachtet

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Tiefe

21. Jul. 2010 – Der Deutsche Journalisten‑Verband hat als nicht hinnehmbar kritisiert, dass die Stiftung Zollverein Fotografen abmahnt, die Bilder der Zeche Zollverein auf ihren Internetseiten veröffentlichen. Den Hinweis auf eine angebliche Kostenpflichtigkeit einer Veröffentlichung von Bildern der Zeche, einem der bedeutendsten Industriedenkmäler der Welt, hält der DJV für geradezu grotesk. Es sei paradox, dass man einerseits das Bild einer weltoffenen europäischen Kulturhauptstadt-Region abgeben wolle, andererseits die Panoramafreiheit missachte.

Geschichtswerkstatt Du-Nord engagiert sich gegen Gebäudeabriss in Bruckhausen

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geschichtswerkstatt-du.nord.de (screenshot: dieRuhr)

Die Stadtwerdung Bruckhausens vollzog sich in rasanter Geschwindigkeit gewissermaßen aus dem Nichts in den 1890er bis 1910er Jahren, beginnend mit der "Gewerkschaft Hamborn" später "Gewerkschaft Deutscher Kaiser". Zunächst nur Zeche lässt August Thyssen ab 1890/91 auf Bruckhausener Gebiet ein Hütten- und Stahlwerk sowie eine Kokerei bauen. Diese Werke brauchen Menschen, viele Menschen und sie müssen in unmittelbarer Nähe wohnen, Arbeiter wie leitende Angestellte.

Baubeginn für Landmarke Angerpark

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Tiger & Turtle / Magic Mountain" ist der Titel der Landmarke. Foto(M): Genth/Mutter

Duisburg (idr). Anfang August beginnen auf der Duisburger Heinrich-Hildebrand-Höhe im Angerpark die Baumaßnahmen für die Skulptur "Tiger & Turtle – Magic Mountain". Mit der begehbaren Großskulptur, die an eine Achterbahn erinnert, entsteht im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 eine neue Landmarke.
Die Skulptur nach dem Entwurf des Künstlerduos Heike Mutter und Ulrich Genth soll noch in diesem Jahr fertig gestellt werden. Sie wird als Weiterentwicklung des 2008 eröffneten Landschaftsbauwerks "Angerpark" durch das Land und die EU gefördert.

Industriedenkmale im Ruhrgebiet

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Industriedenkmale im Ruhrgebiet. Foto/Grafik: Ellert & Richter Verlag

"Wandel durch Kultur, Kultur durch Wandel" lautet das Motto der Kulturhauptstadt RUHR.2010 nach Karl Ernst Osthaus. Wo früher im Ruhrgebiet Kohle gefördert und Stahl produziert wurde, finden sich heute Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Büros. Dieses Buch handelt in Wort und Bild von den Zechenanlagen, Fabrikhallen, Fördergerüsten, Hochofenwerken und dem, was daraus heute geworden ist.

200.000 Menschen legten eine ExtraSchicht ein / Besucherrekord

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Extraschicht: FEUERWESEN IM NORDSTERNPARK, GELSENKIRCHEN (Foto: extraschicht)

Metropole Ruhr (idr). Mit einem Besucherrekord endete in der Nacht zum Sonntag die zehnte Ausgabe der ExtraSchicht: 200.000 Menschen erlebten die Lange Nacht der Industriekultur mit, die in diesem Jahr zugleich das Sommerfest der Kulturhauptstadt RUHR.2010 war. In der gesamten Metropole Ruhr waren die 50 Spielorte der ExtraSchicht verteilt. Großen Andrang gab es bei den RUHR.2010-Projekten, wie etwa dem Ruhr-Atoll auf dem Essener Baldeneysee oder dem Dortmunder U.
Nach der ExtraSchicht ist vor der ExtraSchicht: Am 9. Juli 2011 steht die nächste an.

Alte und Neue Industriekultur im Ruhrgebiet

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Alte und Neue Industriekultur im Ruhrgebiet  (Klartext Verlag)

Aus dem Inhalt
Klaus Tenfelde: Alte und Neue Industriekultur – Zur Geschichte und Sozialstruktur des Ruhrgebiets
Helmut Lackner: Industriekultur – Kritische Anmerkungen nach drei Jahrzehnten
Thomas Parent: Vom Anfang und Ende der Industriekultur
Susanne Abeck: Industriekultur zwischen Erhalt und Zukunft
Hans Krabel: Die Tücken liegen im Detail. Ein Gespräch über die Sanierung der Zeche Zollverein
Wolfgang Meisenheimer: Nachdenken über die anthropologische Dimension – Bemerkungen über Leib, Räume, Atmosphären

LWL zeichnet Schachtanlage Westerholt 3 in Herten als Denkmal des Monats aus

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Die Kreiselwipper dienten dazu, die Förderwagen zu entleeren.  Foto: LWL/Lubahn

Herten (lwl). Der Förderturm der Zeche Westerholt in Herten gehörte zu den ersten Anlagen im Ruhrgebiet mit Vierseilförderung und ist hier heute eine der letzten erhaltenen Anlagen dieser Art. Deshalb hat der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) die Schachtanlage Westerholt 3 des Bergwerkes Lippe, die am 19. Dezember 2008 stillgelegt wurde, als Denkmal des Monats Juni ausgezeichnet.

RUHR.2010: SchachtZeichen-Ballons schweben wieder

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Schachtzeichen auf Lothringen, Bochum Gerthe (Foto: Bernd Schäfer)

Metropole Ruhr (idr). Seit heute morgen 10 Uhr schweben in der gesamten Metropole Ruhr wieder die Ballone des RUHR.2010-Projekts SchachtZeichen - auf derzeit 30 Metern Höhe. Am Pfingstmontag waren die leuchtend gelben Riesenballone wegen starker Böen vorübergehend eingezogen worden. Fast 40 der 311 Ballone erlitten am Wochenende Schäden durch Wind - und durch Vandalismus. Daher wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

Ruhr.Infolounge am Gasometer fertiggestellt

Gasometer Oberhausen, Abendstimmung mit Plakat Sternstunden / Foto: Sven Siebenmorgen/Gasometer

Oberhausen (idr). Einen informativen Empfang bereitet der Gasometer Oberhausen jetzt seinen Besuchern. Die neue "Ruhr.Infolounge" im ehemaligen Kassenhäuschen ist jetzt fertiggestellt. Von außen zeigt sich die Modernisierung in der neu gestalteten Glasfront, innen präsentiert sich nun die gesamte touristische Region. Die Info-Lounge am Gasometer ist eine von insgesamt 23 neuen touristischen Informationsstellen, die im Zuge der Kulturhauptstadt RUHR.2010 geschaffen wurden.
Infos unter www.gasometer.de

Welterbe Zollverein lockte am letzten Wochenende 8.000 Besucher

Zeche Zollverein Essen, UNESCO Welterbe. Foto: Rupert Oberhäuser

Essen (idr). Besucherrekorde meldet das Welterbe Zollverein in Essen: Am vergangenen Wochenende (8. und 9. Mai) nahmen rund 8.000 Gäste das Besucherangebot in der ehemaligen Kohlenwäsche an. Insgesamt hat sich die Zahl allein der Führungsteilnehmer des Denkmalpfades im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt.

RVR fördert regionale Marketingkampagne für Dortmunder U

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Dortmunder U Foto: (Mathias Bigge,GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

Dortmund (idr). Ein großes schwarzes U oberhalb eines dicken Querbalkens ist das künftige Markenzeichen für das "Dortmunder U". Der Entwurf stammt vom Dortmunder Designbüro labor b, das sich in einem nationalen Agenturwettbewerb gegen 27 Bewerber durchsetzen konnte. Die Partner und zukünftigen Nutzer des Kunst- und Kreativzentrums behalten ihre eigene Identität, präsentieren sich aber unter der neuen Dachmarke.

RUHR.2010: Lehrreiche GPS-Schnitzeljagd führt von der Halde Rheinelbe zum Mechtenberg

Halde Rheinelbe (Foto: Peter Liedtke)

Gelsenkirchen (idr). Mit Hilfe von Global Positioning Systems (GPS) können Gruppen künftig den Grünzug zwischen dem Essener Mechtenberg und der Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen erkunden. Eine erste GPS-Rallye startet am Donnerstag, 15. April, mit Schülern der Gesamtschule Horst. Die Aktion ist Teil des RUHR.2010-Projekts "Zwei Berge - eine Kulturlandschaft".

Keine Banane für Poenix?!

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"Phoenix aus der Asche", 2010, Spraylack/Bleistift auf Büttenpapier, 78 x 53 cm, Werkverz.-Nr.: 1364 (c): Baumgärtel

Der Künstler Thomas Baumgärtel hatte angeboten, den Wandel des gesamten Ruhrgebiets in eine Kulturmetropole mit einer bisher größten Banane aus Stahl auszuzeichnen. Ein erstes Angebot galt der Zeche Zollverein am Förderturm. Das zweite Angebot machte er am Dortmund-U. Ob die Skulptur in Dortmund am Hochofen 5 auf dem Gelände Phoenix-West in 65 Meter Höhe als “Phoenix aus der Asche” platziert werden kann oder dauerhaft an einer anderen Stelle im Ruhrgebiet installiert wird, ist nun mehr als offen.

Internationale Bauausstellung Emscher Park - Die Wohnprojekte 10 Jahre danach

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Internationale Bauausstellung Emscher Park (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Internationale Bauausstellungen haben seit Beginn des 20. Jahrhunderts in Deutsch-land beispielhafte Projekte der Architektur und Stadtentwicklung einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA Emscher Park) wurde im Ruhrgebiet über einen Zeitraum von zehn Jahren von 1989 bis 1999 durchgeführt und veränderte das Gesicht der Region.

RVR stellt BaukulturPlan Ruhr vor

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BaukulturPlan Ruhr (Foto: RVR)

Essen/Metropole Ruhr (idr). Wohnhäuser und Industriestätten, Schlösser und Kirchen, Landmarken und Museen - mit dem BaukulturPlan Ruhr des Regionalverbandes Ruhr (RVR) sind die herausragenden architektonischen Objekte der Region auf einen Blick zu erfassen. Heute wurde das druckfrische Kartenwerk in Essen vorgestellt. Der Plan beschreibt auf den Stadt- und Landkarten die genaue Lage und im Register die Adressen der ausgewählten Objekte mit Angaben zu Nutzung, Stadt, Baujahr und Architekt.

Der neue Ausstellungskatalog über das Ruhr Museum Essen!

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RUHR MUSEUM   Natur. Kultur. Geschichte. (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Das Ruhrgebiet ist eine der faszinierendsten Regionen Europas, seine Geschichte ist ereignis- und abwechslungsreich.
Das neue Ruhr Museum auf Zollverein präsentiert diese spannende Geschichte, es berichtet von frühen Industriepionieren und deren Erfindungen, von der Arbeit unter Tage und dem Leben im Industriezeitalter, von Kriegen und Wiederaufbau, von Umweltzerstörung und vom blauen Himmel über der Ruhr.

Museum Strom und Leben eröffnet Anbau

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Recklinghausen (idr). Das Museum Strom und Leben in Recklinghausen hat einen 500 Quadratmeter großen Anbau erhalten. Am 15. Dezember wird der neue Ausstellungsteil eröffnet. Dort präsentiert das Museum eine Schau über Elektromobilität. Präsentiert werden historische Elektrofahrzeuge aus dem Bestand von RWE. Sie zeigen die technischen Entwicklungsschritte der Elektromobilität ab den 1950er Jahren.
In einem Multifunktionsraum im Anbau ist die Sonderausstellung "Technik in Öl" des Berliner Realisten Thomas Kaemmerer zu sehen.

Besucherzentrum auf Zollverein lockte am Eröffnungswochenende 10.000 Menschen an

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Im Portal der Industriekultur begeisterte der Film RUHR360°. Foto: Matthias Duschner, Stiftung Zollverein

Essen (idr). Rund 10.000 Neugierige besichtigten am Eröffnungswochenende das neue Besucherzentrum auf dem Welterbe Zollverein. An den beiden Tagen der offenen Tür erkundeten sie das in der Kohlenwäsche untergebrachte Ruhr Visitor Center der Kulturhauptstadt RUHR.2010, das Portal der Industriekultur und den neu inszenierten Denkmalpfad. Das Besucherzentrum Ruhr ist ab sofort täglich von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Das Portal der Industriekultur kann zwischen 10 und 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt kostet zwei Euro.

Gantenberg, Walter E.: Auf alten Kohlenwegen, Bd. 1

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Gantenberg, Walter E.: Auf alten Kohlenwegen, Bd. 1 (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Das 1994 im Verlag Glückauf, Essen, erschienene und schon lange vergriffene Buch "Auf alten Kohlenwegen"“ wurde jetzt vom Klartext-Verlag, Essen, neu herausgebracht und ist ab sofort im Buchhandel erhältlich. 1994 wurden die Arbeitsgemeinschaft der VHS Hattingen "Zur Geschichte des Bergbaus im Hattinger Raum" und der Autor Walter E. Gantenberg, die das Buch gemeinsam erarbeiteten, beim 2. Wettbewerb zur Geschichte des Ruhrgebiets durch die Jury des Forums Geschichtskultur an Ruhr und Emscher mit dem 3. Preis ausgezeichnet.

Welterbe Zollverein feiert Eröffnung von Besucherzentrum Ruhr, Portal der Industriekultur und Denkmalpfad

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Besucherzentrum auf Zollverein (Foto: RVR/Guido Frebel

Essen (idr). Welterbe Zollverein "hoch drei": Das erste Besucherzentrum Ruhr ist heute (4. Dezember) zusammen mit dem neuen Portal der Industriekultur und dem jetzt multimedial inszenierten Denkmalpfad von NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers eröffnet worden. Besucher können die neuen Attraktionen beim Tag der offenen Tür am 5. und 6. Dezember bei freiem Eintritt kennenlernen.

Über alle Berge - Der definitive Haldenführer Ruhrgebiet

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Über alle Berge (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Das Ruhrgebiet ist die einzige Landschaft Europas, in der es ein künstliches Mittelgebirge gibt. In wenigen Jahrenzehnten hat der Bergbau unübersehbare Hinterlassenschaften produziert. Berge, Hügel, Plateaus und Gipfel aus Abraum, der zusammen mit der Kohle aus der Tiefe kam. Mehr als 70 dieser künstlichen Erhebungen sind heute im Ruhrgebiet sichtbar. Über die Hälfte von ihnen darf mittlerweile ganz legal erklommen werden. Und das lohnt sich, denn fast alle Halden zwischen Hamm und Moers bieten von ihren Gipfeln einen einzigartigen Blick über die Städtelandschaft des Ruhrgebiets.

Welterbe Zollverein erhält Besucherzentrum Ruhr, Portal der Industriekultur und Denkmalpfad

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Zeche Zollverein (Foto: EMG/Peter Wieler)

Essen (idr). Dreimal lohnender ist künftig der Besuch des Welterbes Zollverein: Die Stiftung Zollverein eröffnet gemeinsam mit ihren Partnern - dem Regionalverband Ruhr (RVR), den Landschaftsverbänden Rheinland und Westfalen-Lippe, der Stadt Essen und dem Land - das erste Besucherzentrum Ruhr, das Portal der Industriekultur und den jetzt multimedial inszenierten Denkmalpfad. Besucher können die neuen Attraktionen beim Tag der offenen Tür am 5. und 6. Dezember bei freiem Eintritt kennenlernen.

"Kleiner Atlas der Metropole Ruhr" liegt jetzt auch in englischer Version vor

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"Kleiner Atlas der Metropole Ruhr" (Foto (M): RVR)

Essen (idr). Nach der deutschen, französischen und niederländischen Version ist jetzt die englischsprachige Ausgabe erschienen: Der Regionalverband Ruhr (RVR) gibt erstmals "The Ruhr Metropolis Small Atlas" heraus. Die 16-seitige Broschüre zeigt "The Changing Ruhr", so der Untertitel.
Schüler, Lehrer und andere Interessierte erhalten einen Überblick über das moderne Ruhrgebiet und seine Entwicklung, u.a. am Beispiel der Neuen Mitte Oberhausen, des Emscher Landschaftsparks und des Essener Krupp-Gürtels. Die Regionalkarte bietet eine erste Übersicht über die Region.

Lichtskulptur setzt leuchtenden Akzent auf der Halde Großes Holz

Beleuchtung für Halde Großes Holz. Foto: RVR

Bergkamen (idr). Eine Lichtskulptur krönt ab Sommer 2010 die Haldenlandschaft Großes Holz in Bergkamen. Das rund 30 Meter hohe Objekt "Impuls" auf der Adener Höhe der Kölner Künstler Maik und Dirk Löbbert besteht aus Stahlsäulen, die mit tausenden LED-Lichtern besetzt sind. Im Sommer soll das Kunstwerk erstmals erstrahlen.
Die Skulptur kostet mitsamt der Aufbauarbeiten rund 675.000 Euro. 70 Prozent der Summe übernimmt das Land. Der Rest wird von Sponsoren finanziert, zu denen die RAG Montan Immobilien GmbH gehört.
Die Halde Großes Holz gehört dem Regionalverband Ruhr (RVR).

Land unterstützt Modernisierung des Deutschen Bergbau-Museums

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Deutsches Bergbau-Museum

Bochum idr: Für die Modernisierung des Deutschen Bergbau-Museums Bochum stellt das Land mehr als 1,1, Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II zur Verfügung. Von dem Geld sollen neue technische Geräte angeschafft werden, darunter ein leistungsstarkes Rasterelektronenmikroskop. Auch für das Anschauungsbergwerk sind Modernierungsmaßnahmen geplant.
Informationen unter: www.innovation.nrw.de

RVR startet Webcam auf der Halde Großes Holz

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Webcam auf der Halde Großes Holz (sreenshot um 00:40 Uhr: dieRuhr)

Bergkamen (idr). Um den Blick bis weit ins Münsterland schweifen lassen zu können, mussten Besucher bislang das Plateau der Halde Großes Holz in Bergkamen erklimmen. Das wird jetzt bequemer. Wer möchte, kann die Aussicht auch am heimischen Computer genießen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat auf der Aussichtsplattform seiner Halde eine Webcam eingerichtet. Diese kann unter www.halde-grosses-holz.de angeklickt werden.
Die Halde Großes Holz ist mit rund 140 Hektar eine der größten Halden in der Metropole Ruhr.

Sanierung des Kokereigeländes Radbod startet

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Graffiti auf Radbod (Foto: priv.)

Hamm (idr). In Hamm fällt der Startschuss für die Sanierung des ehemaligen Kokereigeländes Radbod. Innerhalb der nächsten zweieinhalb Jahre soll der Boden des Areals aufgearbeitet bzw. abgedeckt und das Gelände zu einem Naherholungsgebiet umgewandelt werden. Das Projekt ist gleichzeitig Teil des Stadtentwicklungskonzepts "Im Westen was Neues". Hier sollen insgesamt rund 2.200.000 Quadratmeter überwiegend ehemals bergbaulich genutzter Flächen für die Bürger entwickelt werden.

Das "Dortmunder U". Vom industriellen Zweckbau zu einem Wahrzeichen der westfälischen Industriekultur

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Das "Dortmunder U". (Foto/Grafik: Aschendorff-Verlag)

1926 wurde unter der Leitung von Emil Moog der Bau eines Kellerhochhauses
der Dortmunder Union-Brauerei begonnen, das nach nur 14 Monaten Bauzeit
bereits 1927 in Betrieb genommen werden konnte. Das Gebäude, heute nach
dem erst 1968 aufmontierten goldenen ?U? gemeinhin als ?Dortmunder U?
bekannt, blickt nach 82 Jahren seines Bestehens einer neuen Nutzung als
Zentrum für Kunst und Kreativität entgegen, das 2010 im Rahmen der
Kulturhauptstadt Ruhr der Öffentlichkeit übergeben werden soll. Es war bis
1994, also insgesamt 67 Jahre lang, Produktionsstätte für Bier und

RVR legt Themenrouten-Führer "Sole, Dampf und Kohle" neu auf

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"Sole, Dampf und Kohle" (Foto/Grafik: RVR)

Metropole Ruhr (idr). Mit "Sole, Dampf und Kohle" befasst sich das zehnte Heft der Themenrouten-Reihe zur "Route der Industriekultur" des Regionalverbandes Ruhr (RVR). Die Broschüre zur industriegeschichtlichen Entwicklung rund um Unna und Hamm ist jetzt in einer überarbeiteten Neuauflage erschienen.

Erster Spatenstich für Umbau der Nordsternturms in Gelsenkirchen

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Erster Spatenstich für gläsernen Kubus (Foto: gelsen-net)

Gelsenkirchen (idr). Ein - im wahrsten Sinne des Wortes - kultureller Höhepunkt wird in Gelsenkirchen gebaut: Der THS-Schachtturm im Nordsternpark wird mit einem gläsernen Kubus und einer 18 Meter hohen Bergmannsplastik des Künstlers Markus Lüpertz gerkrönt und zur Aussichtsplattform umgestaltet.
Im Kulturhauptstadt-Jahr gehört der knapp 100 Meter hohe Turm zu den sieben offiziellen RUHR.2010-Hochpunkten. Am Freitag kam der Förderbescheid der Bezirksregierung Münster über sechs Millionen Euro, gesterm wurde der erste Spatenstich gefeiert.

RWE fördert Ausbau des Dortmunder U mit 400.000 Euro

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U-Turm Dortmund

Dortmund (idr). Mit rund 400.000 Euro unterstützt der Energiekonzern RWE den Ausbau des Dortmunder U zu einem Zentrum für Kunst und Kreativität. Eine entsprechende Vereinbarung wurde gestern unterzeichnet. Mit dem Geld soll die Ausstattung des sogenannten RWE Forums im Erdgeschoss finanziert werden. Der Multimedia-Raum soll für Tagungen, Vortragsveranstaltungen und Filmvorführungen genutzt werden.
Die Förderung kommt von der RWE-Regionalgesellschaft RWE Westfalen-Weser-Ems AG mit Sitz in Dortmund.

Wieder „Maloche auf Zollverein“: Forscher arbeiten in der Kokerei - Plan zur Denkmalpflege von Industriebrachen

Weitsicht

Bis 1986 war sie die „verbotene Stadt“ im Norden von Essen:
Das Areal der Zeche Zollverein, heute UNESCO-Weltkulturerbe, durfte nur
ein Teil der Bevölkerung betreten. Über- und Untertage verrichteten dort
Kohlearbeiter Schwerstarbeit unter tosendem Lärm und Kohlendreck. Die
einst mit giftigen Nebenprodukten der Kohleaufbereitung bestäubte
„Kathedrale der Arbeit“ soll heute vor dem Verfall bewahrt werden
und ist gleichzeitig Quelle von Umweltschadstoffen. Ein Konflikt vieler
Industriedenkmale. Wie künftig der Erhalt und Umgang mit den

Kunst bahnt Wege – vom B1-Projekt zur Kulturhauptstadt / RVR gibt neuen Film heraus

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Lichtinstallation von Jonathan Park im Landschaftspark Duisburg-Nord (Foto: Duisburg Marketing GmbH)

„Macht aus dem Ruhrgebiet ein Kunstwerk!“ hieß es am 16. Oktober 1969. Und die A 40 stand eine Zeitlang still. Die Polizei hielt den Weg frei für einen Bus, voll besetzt mit Künstlern, Journalisten, Museumsleuten, Öffentlichkeitsarbeitern und Politikern, die auf der Suche nach Standorten der Veränderung waren. Im Gepäck das Manifest der Künstlergruppe B 1, das die Utopie vom Wandel im Ruhrgebiet durch Kunst und Kultur vorgezeichnet hatte. Diese Bereisung markiert den Beginn eines langen Weges zu einer neuen Identität des Ruhrgebiets.

Freier Zugang zum Gipfel: RVR öffnet die Halde Ewald-Fortsetzung

Oer-Erkenschwick (idr). Die Halde Ewald-Fortsetzung hat ein neues "Outfit": Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat die bewaldete Westseite neu gestaltet und durch Wanderwege erschlossen. Heute (13. August) wurde die Halde offiziell eröffnet.

RUHR.2010: RWE plant zwei Ausstellungen zum Thema "Strom" im Umspannwerk Recklinghausen

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 Vignette, Elektrizität in jedem Gerät, 1926 / Vignette: Umspannwerk Recklinghausen. Museum Strom und Leben.

Recklinghausen (idr). Das größte deutsche Strommuseum "Strom und Leben" im Umspannwerk Recklinghausen soll im Kulturhauptstadt-Jahr eine wichtige Rolle spielen. In dem zweistöckigen Erweiterungsbau, der noch 2009 fertig gestellt wird, wird u.a. ein Ausstellungsraum zum Thema "Elektrische Fahrzeuge" eingerichtet.

Blaue Leuchttürme weisen Weg: RVR und Land eröffnen Korridorpark auf der Halde Großes Holz

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Die Halde Großes Holz macht blau - auch bei den Blumen. Foto: RVR

Bergkamen (idr). Die Halde Großes Holz macht blau: Heute (29. Juli) übergaben NRW-Umweltminister Eckhard Uhlenberg und RVR-Bereichsleiter Ulrich Carow gemeinsam mit dem Kreis Unnaer Landrat Michael Makiolla und dem stellvertretenden Bergkamener Bürgermeister Kay Schulte die blau akzentuierte Halde der Öffentlichkeit.

Scheckübergabe am Welterbe Zollverein: Bundeszusage über 9,75 Millionen Euro

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Zeche Zollverein. Foto: RVR

Essen (idr). Bundesminister Wolfgang Tiefensee brachte den symbolischen Scheck heute (25. Juni) mit: Im Vorfeld des Kongresses "Nationale Stadtentwicklungspolitik" auf dem Gelände der UNESCO Welterbestätte Zeche Zollverein wurde die Förderung über 9,75 Millionen Euro offiziell benannt. Die Mittel stammen aus dem Welterbeprogramm, das die Bundesregierung für das Konjunkturpaket I aufgelegt hat.

Spatenstich für Museumsanbau im Duisburger Innenhafen

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Erweiterung MKM in Duisburg am Innenhafen. Foto/Grafik (c): Architekten Herzog & de Meuron

Duisburg (idr). Der Duisburger Innenhafen soll sich auch zukünftig als "Symbol des nachhaltigen Wandels durch Kultur" positionieren: Am heutigen Mittwoch erfolgte der Spatenstich für den Erweiterungsbau des Museums Küppersmühle (MKM). Nach den Plänen der Baseler Architekten Herzog & de Meuron sollen 22 neue Räume mit rund 2.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche "on top" als aufgesetzter Kasten auf das MKM entstehen. Termin für die Fertigstellung ist das Jahr der Kulturhauptstadt RUHR.2010.

Weitere Informationen unter www.museum-kueppersmuehle.de

Kunstwettbewerb entschieden: Duisburger Angerpark wird zum "Magic Mountain"

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Tiger & Turtle / Magic Mountain" ist der Titel der Landmarke. Foto(M): Genth/Mutter

Duisburg (idr). Die Idee von Heike Mutter und Ulrich Genth überzeugte die Fachjury des internationalen Kunstwettbewerbs: Der Entwurf des "Tiger & Turtle / Magic Mountain" soll als Landmarke auf der Heinrich-Hildebrand-Höhe in Duisburg errichtet werden. Das Künstlerduo, u.a. ausgezeichnet mit dem Lehmbruck-Stipendium 2005, zählt zu den großen Nachwuchstalenten im Bereich Kunst im öffentlichen Raum. Genth und Mutter leben und arbeiten in Hamburg und Duisburg. Mit ihrer geschwungenen Form krönt die Landmarke die Spitze der Halde und nimmt deren spiralförmige Windungen in die Höhe auf.

Die Eisen.Straße Oberhausen - Industriekultur mit dem Rad entdecken

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Die Eisen.Straße Oberhausen (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Auch und vor allem in Oberhausen wurde das moderne Ruhrgebiet, einst die bedeutendste Industrieregion Mitteleuropas, aus der Taufe gehoben. Pionierleistungen leiteten diese denkwürdige Epoche ein: Oberhausen ist die „Wiege der Ruhrindustrie“. Dieser Kultur- und Radwanderführer ermöglicht per „Drahtesel“ oder auf „Schusters Rappen“ den zweiten Blick, den diese Stadt verdient. Der Strukturwandel und die räumliche Verteilung der verbliebenen Industriedenkmale lassen zwar die Spuren der Industriegeschichte zunehmend verblassen.

Die Gottfried-Wilhelm-Kolonie in Essen-Rellinghausen

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Die Gottfried-Wilhelm-Kolonie (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Die Gottfried-Wilhelm-Kolonie ist 100 Jahre alt. 1909 entstand sie im Ortsteil Rellinghausen, der ein Jahr später zur Stadt Essen eingemeindet wurde, als Bergarbeiterkolonie für die nahegelegene Zeche gleichen Namens. Als städtebauliches Leitbild ist der Reformstädtebau zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu sehen, der etwa von dem Aachener Professor Karl Henrici in seiner Schrift "Beiträge zur praktischen Ästhetik im Städtebau" 1904 vertreten wurde.

Gasometer wird 80

Gasometer Oberhausen Foto: (Raimond Spekking, GNU-Lizenz für freie Dokumentation)

Oberhausen (idr). Der Gasometer Oberhausen feiert in diesen Tagen seinen 80. Geburtstag. Der europaweit größte seiner Art ging am 15. Mai 1929 in Betrieb. Sechzig Jahre speicherte er die Gase der umliegenden Industrieanlagen, bevor er Anfang der 1990er Jahre im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) umgebaut wurde. Seither kamen mehr als drei Millionen Menschen in die höchste Ausstellungshalle in Europa.

Infos unter www.gasometer.de

Route Industriekultur: fünf Millionen Euro für bauliche Sicherung - neuer Besucherrekord in 2008

Landschaftspark Duisburg (Foto: RTG)

Oberhausen/Essen (idr). Die Route Industriekultur lockt immer mehr Besucher: 2008 waren es bereits fünf Millionen - das entspricht einer Steigerung um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Verglichen mit dem Start vor zehn Jahren mit 2,8 Millionen Besuchern beträgt die Zunahme 79 Prozent. Diese Zahlen gab der Regionalverband Ruhr (RVR) heute (6. Mai) bei der Sitzung des RVR-Betriebsausschusses Route der Industriekultur in Oberhausen bekannt.

Metropole Ruhr fährt wieder Extraschicht: Programm wurde heute vorgestellt

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Theatergruppe Pan.Optikum (Foto: Matthias Kolodziej)

Dortmund/Essen/Ruhrgebiet (idr). Internationale Künstler bespielen Industriekulissen an 40 Spielorten beim großen Sommerfest der Metropole Ruhr am 27. Juni. Die 9. "ExtraSchicht - Lange Nacht der Industriekultur" macht Zechen, Stahlwerke, Halden und Produktionsstätten zur Bühne künstlerischer Inszenierungen. Mehr als 160.000 Besucher werden erwartet. Heute wurde in Dortmund das Programm vorgestellt. Es ist jetzt online und gedruckt verfügbar, Tickets können mit Frühbucher-Rabatt gekauft werden.

Laut und heiß: "3D Erlebnis-Stahlwerk" macht Stahlkochen sinnlich erlebbar

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Stahlkocher: 1000 Grad Celsius gehören für ihn zum Alltagsgeschäft (Foto: original-okerland)

Dortmund (idr). Einfach nur gigantisch: So präsentiert sich für Besucher im Allgemeinen die Besichtigung eines Stahlwerks. Um die Eindrücke begreifbarer zu machen, geht am 26. April im Dortmunder Hoesch-Museum ein "3D Erlebnis Stahlwerk" ans Netz. Visuelle und akustische Eindrücke sind in dem neuen multimedialen Ausstellungsbereich sinnlich erlebbar. Ein Stahlwerkerhelm mit integrierter 3D-Brille nebst entsprechender Hard- und Software machen es möglich.

Industriekultur erfahren mit der RuhrtalBahn: "Zechenexpress" verbindet Standorte des LWL-Industriemuseums

Ruhrtalbahn Foto: (LWL)

Industriekultur erfahren - das können Besucher ab Ende März mit dem neuen "Zechenexpress" der RuhrtalBahn. Jeden vierten Samstag im Monat verbindet der historische Schienenbus die Zeche Zollern in Dortmund mit der Zeche Nachtigall in Witten - beides Museumsstandorte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). "Wir sind sehr glücklich über diese Kooperation. "Gerade mit Blick auf das Kulturhauptstadtjahr 2010 brauchen wir solche Angebotspakete, um die Region für Touristen aus nah und fern noch attraktiver zu machen", sagte LWL-Direktor Dr.

Besucherrekord auf dem Welterbe Zollverein

Zeche Zollverein. Foto: RVR

Essen (idr). Rund 840.000 Besucher zog das Welterbe Zollverein im vergangenen Jahr an - rund 70.000 mehr als noch 2007. Für die Steigerung waren vor allem die beiden Sonderausstellungen des Ruhr Museums in der ehemaligen Kohlewäsche verantwortlich, in die 50.000 Gäste kamen. Auch die Veranstaltungsreihe "Essens kreative Klasse" und Fachsymposien sorgten für steigende Besucherzahlen.

Dortmunder U leuchtet

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U-Turm Dortmund

Dortmund (idr). Licht an, heißt es am 19. Dezember in Dortmund. Dann leuchtet das renovierte und neu vergoldete U auf. Es krönt das künftige Zentrum für Kunst und Kreativität Dortmunder U.

Auf alten Kohlenwegen: Wander- und Geschichtsführer Hattingen

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Auf alten Kohlenwegen (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Das Buch lädt dazu ein, die reiche Bergbau- und Siedlungsgeschichte des Hattinger Raumes unter die eigenen Füße zu nehmen und den Spuren der historischen Entwicklung zu folgen. Die vorgestellten „Kohlenwege“ rund um den Welperberg verlaufen auf den Trassen der ehemaligen Kohlentransportstrecken. Der Wander- und Geschichtsführer erläutert die geologischen Grundlagen des Bergbaus und erschließt die Geschichte des Steinkohle- und Eisenerz-Bergbaus im Raum Welper, Blankenstein und Holthausen. Zusätzlich erklärt ein Bergbauwörterbuch verwendete Fachbegriffe.

Land und EU fördern Umbau des "Dortmunder U" mit 32 Millionen Euro

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U-Turm Dortmund

Dortmund (idr). Vom Gär- und Lagerhochhaus zum Kultur- und Innovationszentrum: Die Umwandlung des "Dortmunder U" geht voran. Heute erhielt die Stadt Dortmund einen offiziellen Förderbescheid über gut 32 Millionen Euro aus Mitteln der EU und des Landes. Bis 2010 soll der Turm seinen Betrieb als Innovationszentrum an der Schnittstelle von Wissenschaft, Kunst, Bildung und Wirtschaft aufnehmen. Die Kosten für Sanierung und Umbau werden mit rund 46 Millionen Euro veranschlagt.

Geschichtspark bekommt historisches Schachtgerüst

Witten (idr). Mit dem Nachbau eines historischen Schachtgerüstes ergänzt die Stadt Witten den Geschichtspark im Muttental. Am Wanderparkplatz Berghauser Straße soll das Gerüst der Zeche Margarethe entstehen, die hier von 1885 bis 1896 Kohlen abbaute. Das Projekt, das vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier e.V. unterstützt wird, wird rund 50.000 Euro kosten. Das Land fördert den Bau zu 80 Prozent.

Rauf auf die Halde: Mehr als 5.000 Menschen feierten Eröffnung des Landschaftsparks Hoheward

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Horizont-Observatorium: Mit Hilfe von Peilmonumenten können hier Sommer- bzw. Wintersonnenwenden werden (Foto: RVR/Frebel)

Herten (idr). Mehr als 5.000 Menschen haben am Wochenende die Eröffnung des Landschaftsparks Hoheward gefeiert mit dem Horizont-Observatorium als neue Landmarke der Metropole Ruhr auf der Stadtgrenze Herten/Recklinghausen. Zum Fest-Programm am Samstag gehörten eine spektakuläre Licht- und Feuershow, außergewöhnliche Alphornmusik von Eliana Burki und ein Sternenmarsch mit Fackeln zum Haldenplateau.

Gebläsehalle der Henrichshütte Hattingen wird für 2,9 Mio. Euro saniert

Gebläsehalle Hattingen (Foto: LWL)

Hattingen (lwl). Die Sanierung der historischen Gebläsehalle im LWL-Industriemuseum Henrichshütte Hattingen kann starten. Die Bezirksregierung Arnsberg gab dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) jetzt grünes Licht für die 2,9 Millionen Euro teure Baumaßname. "Die Henrichshütte hat das Potential, d a s Museum für Eisen und Stahl in Deutschland zu werden. Mit der Sanierung der Halle kommen wir diesem Ziel ein großes Stück näher", sagte LWL-Direktor Dr. Wolfgang Kirsch am Mittwoch (5.11.) bei der Vorstellung der Pläne in Hattingen.

Alter Duisburger Eisenbahnhafen wird zur "Waterfront" umgebaut

Duisburg (idr). Duisburg baut seine Wasserlagen weiter aus. Im alten Eisenbahnhafen in Ruhrort startet heute offiziell das 45 Millionen Euro teure Großprojekt "Waterfront". In den kommenden drei Jahren sollen dort Bürogebäude, Geschäfte, ein zentraler Hafenmarkt und rund 100 Wohnungen, rund 50 davon für Senioren, entstehen. Zudem ist eine Marina mit 120 Liegeplätzen geplant.

Kunstmesse und Stiftung Zollverein kooperieren

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Zeche Zollverein (Foto: Reinicke/StandOut.de)

Essen (idr). Die Stiftung Zollverein und die contemporary art ruhr wollen in den kommenden zwei Jahren kooperieren, um die Kunstmesse als festes Kulturereignis auf Zollverein in Essen zu verankern und weiter auszubauen. Die Messe, die unter dem Namen "Kunstquadrate" erstmals 2004 startete, findet am 15. und 16. November in drei Ausstellungshallen und in der Zollverein School statt.
Die contemporary art ruhr ist ein Kooperationsprojekt der RUHR.2010 GmbH.

Internationale Bauausstellung Emscher Park - Die Projekte 10 Jahre danach

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Internationale Bauausstellung Emscher Park (Grafik: Klartext Verlag)

„Die IBA Emscherpark, mitten in Deutschland größter Industrieregion, war der auf zehn Jahre bemessene Versuch, eine prägnante, von der Industriegeschichte nachhaltig gezeichnete und verwundete Region zu verändern, und ihre eine neue Zukunft zu eröffnen.“

Lichtausfall auf der Kokerei Zollverein nach Kabeldiebstahl

Ausdauer

Essen (idr). Die Kokerei Zollverein in Essen bleibt vorerst dunkel. Unbekannte Täter haben Kupferkabel gestohlen und sich dafür an zahlreichen Elektroinstallationen zu schaffen gemacht. Der Schaden wird auf 10.000 Euro geschätzt. Durch die Zerstörung funktionieren sowohl das Solarkraftwerk als auch die rote Koksofen-Illumination und die "Blaue Allee" nicht mehr. Damit müssen bis auf weiteres auch die Nachtlichtführungen entfallen.

61 Millionen Euro für die Industriekultur

Zeche Zollverein (Foto: Reinicke/StandOut.de)

Duisburg/Ruhrgebiet (idr). Der Ausschuss Route Industriekultur des Regionalverbandes Ruhr (RVR) hat heute in Duisburg über Investitionen für Instandsetzung und Erhalt der sechs Großstandorte der Route der Industriekultur entschieden. Insgesamt stellen RVR und Land dafür 61 Millionen Euro für die nächsten zehn Jahre zur Verfügung. Der aktuelle Beschluss regelt die Verteilung der Mittel.

August Thyssen 1842-1926. Lebenswelt eines Wirtschaftsbürgers

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Lesczenski, Jörg: August Thyssen 1842-1926. Lebenswelt eines Wirtschaftsbürgers (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Der Großunternehmer August Thyssen verstand sich zeitlebens als Bürger. Wie brachte Thyssen seine Existenz als ökonomischer Akteur, sein Selbstverständnis als Bürger und seine persönlichen Lebensentwürfe und Erwartungen in Einklang? Welche bürgerlichen Leitbilder wirkten auf die konkrete Lebensführung zurück? Welche Zäsuren gab es im notwendigen Zusammenspiel von Biographie und Lebensführung? Welchem Wandel unterlag das bürgerliche Leben zwischen den Generationen?

Unternehmen am Ende des "goldenen Zeitalters". Die 1970er Jahre in unternehmens- und wirtschaftshistorischer Perspektive

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"Macht den Unternehmern Dampf, Klassenkampf!" (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

"Macht den Unternehmern Dampf, Klassenkampf!" Dieser Slogan einer kapitalismuskritischen Demonstration verweist unmissverständlich auf die äußerst schwierige Lage, in der sich Wirtschaft und Unternehmen zu Beginn der 1970er Jahre in der Bundesrepublik befanden. Doch nicht nur der politisch-kulturelle Einschnitt infolge von "1968" stellte sie vor ganz neue Herausforderungen. Wichtiger noch war das nun unausweichlich zu Tage tretende Ende des wirtschaftlichen Nachkriegsbooms, dem es mit neuen Strategien und Maßnahmen zu begegnen galt.

Buch zur Zeche Zollverein erschienen

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Zeche Zollverein (Foto/Grafik: Klartext Verlag)

Zeche und Kokerei Zollverein in Essen sind ein einzigartiges Monument der historischen Baukunst sowie der Montangeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und zugleich ein neuer Ort für Kunst, Kultur, Design, Bildung, Forschung und Tourismus. Im Jahr 2001 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen, ist die Zeche Zollverein mit Schacht 12, Schacht 1/2/8 und Kokerei eine von derzeit drei industriellen Welterbestätten in Deutschland bzw. von 41 technik- und industriehistorischen Welterbestätten weltweit.

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Erste Installation des Projekts "Gahlenscher Kohlenweg" wurde eröffnet

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Gahlenscher Kohlenweg: Kunststraße wird Straße der Kunst - nach einer Idee von Helmut Bettenhausen -

Dorsten (idr). "Generalprobe" für das Projekt "Der Gahlensche Kohlenweg - Kunststraße wird Straße der Kunst": Das erste von fünf geplanten Kunstprojekten entlang des 1766 angelegten Wirtschaftswegs präsentiert sich am Samstag, 13. September, der Öffentlichkeit. Die rund vier Meter hohe Kohleskulptur des Bildhauers Hermann J. Kassel markiert den Standort des ehemaligen Kohlhauses in Dorsten.

ExtraSchicht 2008 erreicht Bestnoten in der Besucherbefragung

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Extraschicht 2008 (Foto: extraschicht.de)

Essen/Ruhrgebiet (idr). Klassenziel erreicht - die Besucher der diesjährigen ExtraSchicht stellten der langen Nacht der Industriekultur zum siebten Mal in Folge ein sehr gutes Zeugnis aus. Mit einer Gesamtnote von 2,1 bewerteten sie das Kulturereignis in der aktuellen Umfrage, die heute in Essen der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Spitzenwerte von 1,7 und 1,8 erreichten dabei die Atmosphäre, der Eintrittspreis, das Servicepersonal und die Programmvielfalt. Wohl auch deshalb will der überwiegende Teil der Besucher (94 Prozent der Befragten) in nächsten Jahr wiederkommen.

Geschichtsprofessorin untersucht Imagewandel Zollvereins

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Zeche Zollverein im Gegenlicht (Foto: Stiftung Zollverein)

Essen (idr). Der Strukturwandel ist in den Köpfen angekommen - das ist die Kernaussage einer Untersuchung der Siegener Geschichtsprofessorin Angela Schwarz. Die Wissenschaftlerin hatte im Auftrag der Entwicklungsgesellschaft Zollverein und des Ministeriums für Bauen und Verkehr des Landes NRW zwischen 2003 und 2007 den Wandel in der Wahrnehmung des Welterbes Zollverein untersucht. Ihre Ergebnisse fasste Schwarz jetzt in dem Sammelband "Industriekultur, Image und Identität" zusammen.

LWL will historischen Teil der Gebläsehalle in Hattingen sanieren

Gebläsehalle Hattingen (Foto: LWL)

Hattinen (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will den historischen Teil der Gebläsehalle in seinem Industriemuseum Henrichshütte Hattingen sanieren, um hier die zentrale Dauerausstellung ‘Weg des Stahls' einzurichten. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (04.06.) in Hattingen (Kreis Ennepe-Ruhr) unter der Voraussetzung beschlossen, dass das Land Nordrhein-Westfalen die 2,9 Millionen Euro teure Sanierung mit 90 Prozent bezuschusst. Dem Beschluss des LWL-Kulturausschusses muss noch der LWL-Finanzausschuss zustimmen.

Kulturszene Ruhr fährt ExtraSchicht / Weekend-Paket für auswärtige Gäste

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Jahrhunderthalle Bochum. (Foto: Frank Rognner)

Essen (idr). Den ersten Duft der Kulturhauptstadt Europas 2010 schnuppern: Passend zur langen Nacht der Industriekultur, der "ExtraSchicht" am 21. Juni, stellen die Reiseveranstalter im Revier pfiffige Weekend-Pakete für auswärtige Gäste zusammen.

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Himmelsbögen auf der Halde Hoheward wurden montiert

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Montage der Meridianbögen auf der Halde Hoheward (Foto(c): Bernd Schäfer)

Herten (idr/dieRuhr). Ja, wo arbeiten sie denn? Journalisten und Neugierige warteten zweimal darauf, dass die Meridianbögen auf der Halde Hoheward montiert würden - vergeblich. Der erste Grund: Die Genehmigung für zwei Schwerlasttransporte, mit denen die Lastkräne auf die Halde an der Stadtgrenze Recklinghausen/Herten gebracht werden sollten, fehlte. Und zum nächsten Termin brach das Getriebe eines der tonnenschweren Kranwagen.

Zukunftsweisendes Naturschutzkonzept für die Metropole Ruhr ausgezeichnet

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Halde Lothringen

Bonn/Ruhrgebiet (idr). Das Projektvorhaben "Integratives Naturschutzkonzept in urban-industriellen Lebensräumen des Ruhrgebiets" gehört zu den Gewinnern der ersten Stufe des Bundeswettbewerbs "idee.natur – Zukunftspreis Naturschutz" des Bundesumweltministeriums.
Eine fachkundige Jury benannte die Projektskizze der Biologischen Stationen Östliches und Westliches Ruhrgebiet sowie des Regionalverbandes Ruhr (RVR) als einen der zehn besten Vorschläge von 122 eingereichten Ideen. Heute nahmen die Projektpartner die Auszeichnung und das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro in Bonn entgegen.

Eingangsportal ins Emschertal - Auf der Brache Vondern entsteht mit der "Landschaftsbauhütte" ein Natur- und Kunstensemble

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Die Route der Industriekultur hat 25 Ankerpunkte und mehr als 900 große und kleine Standorte. Grafik: RVR

Oberhausen. Blaue Steine werden den Pfad von Haus Ripshorst bis zur Burg Vondern markieren. Emschergenossenschaft, Regionalverband Ruhr (RVR) und die Stadt Oberhausen initiieren mit Bürgern, Beschäftigungslosen und Künstlern das einzigartige Gemeinschaftsprojekt der "Landschaftsbauhütte Neues Emschertal". Umgesetzt wird das Gesamtkonzept von Wegeerschließung, Landschaftskunst und Kunstinstallationen bis September dieses Jahres.

Die Metropole Ruhr legt am 21. Juni wieder eine "ExtraSchicht" ein - Volles Programm an 40 Standorten

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Jahrhunderthalle Bochum. Foto: Extraschicht.de

Ruhrgebiet (idr). Es wird das längste und größte Fest in der kürzesten Nacht des Jahres: Am 21. Juni - in der Mittsommernacht - feiert die Metropole Ruhr die diesjährige "ExtraSchicht – die Mittsommernacht der Industriekultur". Heute stellte die Ruhrgebiet Tourismus GmbH & Co. KG (RTG), eine Tochter des Regionalverbandes Ruhr (RVR), das Programm vor.
Rund um 40 Zechen und Stahlwerke, Halden und Hallen, Fördertürme und Produktionsstätten machen künstlerische Inszenierungen, Musik, Führungen und Feste die Nacht zum Tag. Erwartet werden bis zu 150.000 Besucher.

Weltkulturerbe Zollverein hält Einzug in Google Earth

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Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Foto: Katrin Trautner

Essen (idr). Das Weltkulturerbe Zollverein startet in die "dritte Dimension": Seit heute präsentiert es sich mit 3D-Bildern auf der Internetplattform Google Earth. Wissenschaftler des Fachbereichs Vermessung und Geoinformatik der Ruhr-Uni Bochum haben das Angebot erarbeitet. Zollverein ist damit unter den UNESCO-Welterbestätten Vorreiter. Bisher gebe es noch kein Online-Angebot, das in Maßstab und Detailtreue vergleichbar wäre, hieß es bei der Freischaltung.

RVR stellt Prototypen des "Blauen Leuchtturms" auf der Halde Großes Holz vor

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Beleuchtung für Halde Großes Holz. Foto: RVR

Bergkamen (idr). Bläulich schimmernde Leuchttürme aus Stahl und Plexiglas säumen künftig den Weg quer über die Halde Großes Holz. Als Teil des so genannten Korridorparks, den der Regionalverband Ruhr (RVR) derzeit auf der Halde baut, bieten die zehn Meter hohen Bauwerke Orientierung für Spaziergänger und Radler. Der Prototyp der blauen Markierungspunkte wurde heute (12. März) am Westaufstieg an der Waldstraße installiert. Wie ein blaues Band schlängelt sich der Korridorpark von Ost nach West zwischen den verschiedenen Hochebenen der Halde entlang.

Platzgestaltung rund ums Dortmunder U ist entschieden

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U-Turm Dortmund, Theaternacht 2007

Dortmund (idr). Der Gestaltungswettbewerb für die Plätze am Dortmunder U ist entschieden. Die Arbeitsgemeinschaft Hermanns und Caspari aus Niederkrüchten gewann den mit 12.000 Euro dotierten ersten Preis. Die Architekten und Landschaftsplaner schlagen für den großen Platz am Fuße des U-Turmes grüne Bauminseln vor, vom kleineren führt eine Fußgängerbrücke zum Wall. Rund zwei Millionen Euro werden die Maßnahmen kosten.

HMKV begrüßt angekündigte Förderung von Medienkunst unter dem Dortmunder U

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U-Turm Dortmund, Theaternacht 2007

Dortmund, 26. Februar 2008 - Die gestern vom Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers verkündete Förderung von Medienkunst unter dem Dortmunder U durch das Land NRW wird vom Hartware MedienKunstVerein Dortmund (HMKV) begrüßt. „Dass der HMKV in der Pressemitteilung des Ministerpräsidenten ausdrücklich als ein wichtiger Akteur genannt wird, freut uns natürlich sehr“, sagt Susanne Ackers, geschäftsführende Leiterin des HMKV.

Land und EU fördern Dortmunder U mit 33 Millionen Euro

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U-Turm Dortmund

Düsseldorf/Dortmund (idr). Das neue Zentrum für Kunst, Kreativität und Wirtschaft auf dem Gelände der ehemaligen Union-Brauerei in Dortmund wird als ein herausragendes Projekt für RUHR.2010 von Land und EU mit knapp 33 Millionen Euro gefördert. Über die Pläne informierten heute Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, der Dortmunder Oberbürgermeister Gerhard Langemeyer und der Direktor für Kreativwirtschaft der RUHR.2010 Prof. Dieter Gorny.

Literatur: Industriekultur, Image, Identität

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Foto/copyright (c): Zeche Zollverein

Noch in den 1970er Jahren war mehr als die Hälfte aller Beschäftigten des Ruhrgebiets in der Montanindustrie tätig. An die Stelle der früheren industriellen Monostruktur der Region, die wiederum die Sozialstrukturen stark dominierte, ist eine bunte Mischung an Arbeitsplätzen getreten. Dies bedeutet weit reichende Transformationen auch in anderen Bereichen. Strukturwandel bedeutet eben auch Wandel der Gestalt oder Landschaft, der Gesellschaftsstruktur, des Alltagslebens, des Selbstverständnisses, der Außenwirkung.

Feuerrote Drache zum Leben erweckt - Neue Brücke zur Halde Hoheward in Betrieb

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Drachenbrücke. Foto: RVR

Recklinghausen. Weg frei auf die Halde: Ein 165 Meter langer, roter Stahldrachen über die Cranger Straße bindet den Stadtteilpark Recklinghausen-Hochlarmark jetzt direkt an die Haldenlandschaft Hoheward an. Über den leicht ansteigenden Brückensteg erreichen Rollstuhlfahrer, Radler und Fußgänger sicher und bequem das Landschaftbauwerk. NRW-Staatssekretär Dr. Alexander Schink und der Direktor des Regionalverbandes Ruhr (RVR) Heinz-Dieter Klink haben heute (19.

Architekturwettbewerb für Museumsdepot auf Zollverein entschieden

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Zeche Zollverein. Foto: RVR

Essen (idr). Den Architekturwettbewerb für das neue Depot des Ruhr Museums auf dem Welterbe Zollverein hat das Essener Büro Ahlbrecht + Scheidt für sich entschieden. Die Architekten überzeugten die Jury mit einem puristischen Kubus, in dem die Fotografie, die Archäologie und die Grafik des Museums ebenso untergebracht werden sollen wie Büros, eine Bibliothek, ein Fotolabor und Räumlichkeiten für Ausstellungsvorbereitungen. Die Architekten erhalten ein Preisgeld von 7.000 Euro.

"Duisburg: Stadt und Hafen" neu auf Kurs: RVR legt Broschüre wieder auf

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Ladekran

Essen (idr). Die lange Hafengeschichte am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr behandelt die Themenroute "Duisburg: Stadt und Hafen". Die Broschüre im Rahmen der Reihe "Route der Industriekultur" wird jetzt vom Regionalverband Ruhr (RVR) in einer völlig überarbeiteten Neuauflage angeboten. Im Mittelpunkt der Route stehen die Hafenpfade am Innenhafen und in Ruhrort. Außerdem werden einige markante neuere Anlagen und Schauplätze von Hafen und Schifffahrt zwischen Duisburg, Ruhrort und Meiderich vorgestellt.

Dach und Fassade des U-Turms werden saniert

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Dortmund (idr). Der Dortmunder U-Turm wird "verhüllt". Heute beginnt die Einrüstung des denkmalgeschützten Baus, damit die 4,9 Millionen Euro teure Dach- und Fachsanierung durchgeführt werden kann. Die Gerüstmontage soll in der ersten Maiwoche abgeschlossen sein.
Sobald die Bezirksregierung die Fördermittel bewilligt hat, können auch die Arbeiten im Inneren des U-Turms aufgenommen werden. In dem Wahrzeichen der Stadt Dortmund soll ein neues Museum der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts entstehen, das das alte Ostwall-Museum ersetzt.

Gelsenkirchener Arbeitersiedlung wird unter Denkmalschutz gestellt

Gelsenkirchen (idr). Die Stadt Gelsenkirchen kann die Siedlung "Flöz Dickebank" unter Denkmalschutz stellen. Die Bezirksregierung Münster gab dafür jetzt grünes Licht und genehmigte die Denkmalbereichssatzung.

Early Birthplaces: Europäisches Projekt digitalisiert erstmalig frühe Stätten der Eisenindustrie

Unter dem Titel "Early Birthplaces" hat das Rheinische Industriemuseum des Landschaftsverbandes Rheinland gemeinsam mit europäischen Partnermuseen ein digitales Hochofenspiel und eine Website zur Geschichte der Hochöfen entwickelt. Das Projekt unter der Federführung des Rheinischen Industriemuseums wurde mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union umgesetzt.

Stiftungsrat Zollverein konstituiert

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Auf Zollverein tagte heute (19. Dezember) erstmals der neue Stiftungsrat der Stiftung Zollverein. Mit ihren Unterschriften machten die Mitglieder des Gremiums den Weg frei für die Stiftung Zollverein, die Stiftung Ruhr Museum und für das zukünftige Ruhr Museum.

Besucherrekord bei den Zollverein-Führungen

Noch nie sind so viele Besucher dem Weg der Kohle auf dem Weltkulturerbe Zollverein gefolgt wie in diesem Jahr. Bis zum 31. Oktober nahmen rund 63.700 Besucher an einer Führung teil, bilanzierte jetzt die Stiftung Zollverein. Damit konnte die Teilnehmerzahl für 2006 schon zwei Monate vor Jahresende übertroffen werden.
Begonnen haben die Führungen schon 1988, zwei Jahre nach der Stilllegung der Zeche, als Rundgang mit einem ehemaligen Bergmann. Mittlerweile gibt es 17 verschiedene Führungen.

Bochumer Westpark erhält eine "Wasserwelt"

Die neue "Wasserwelt" im Bochumer Westpark wurde heute offiziell eröffnet. Sie ist das Herzstück des mit Fördermitteln des Ökologieprogrammes Emscher-Lippe (ÖPEL) finanzierten zweiten Bauabschnitts, der bis Jahresende abgeschlossen sein soll.
Rund 7.000 Quadratmeter groß ist die "Wasserwelt", die in den Becken einer früheren Kühl- und Kläranlagen entstanden ist. Vor der benachbarten Turbinenhalle wurde eine Terrasse gebaut, die z.B. gastronomisch genutzt werden kann. Eine neue Beleuchtung wurde für die Kühltürme und andere Gebäudeteile installiert.

Gahlenscher Kohlenweg soll eine Kunststraße werden

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Eine "Kunststraße" soll im Kulturhauptstadt-Jahr quer durch das Ruhrgebiet führen. Das planen die Kunstvereine in Hattingen, Bochum, Herne, Gelsenkirchen und Dorsten. Mit Kunstwerken soll der 29 Kilometer lange historische "Gahlenschen Kohlenweg" erlebbar gemacht werden, der von Hattingen bis zum "Kohlhaus" bei Dorsten/Gahlen führte.
Skulpturen, Holzarbeiten, Installationen und Naturmalereien sollen an die Geschichte der Region und historisch bedeutsame Orte, z.B. Zollstationen, erinnern.

Neue Landmarke in der Metropole Ruhr heute (17.09.2007) eingeweiht

Das Kunstwerk ?Geleucht? von Otto Piene auf der Halde Rheinpreußen in Moers ist vollendet. Im letzten Jahr hat der Regionalverband Ruhr (RVR) bereits das rote Ausleuchtungsfeld auf dem nordöstlichen Haldenkörper in Betrieb genommen. Jetzt krönt das Herzstück der Installation, ein dreißig Meter hoher Turm in Form einer Davy-Lampe, das Landschaftsbauwerk. Mit einem Festakt haben heute der Künstler, der Kultur-Staatssekretär des Landes NRW Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, RVR-Direktor Heinz-Dieter Klink und weitere Ehrengäste die neue Landmarke in der Metropole Ruhr eingeweiht.

Ausstellung "nacht.aktiv" beleuchtet in Oberhausen Nachtarbeit

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Ein Blick auf die dunkle Seite des Tages wirft die Verbundausstellung "nacht.aktiv", die in den kommenden Monaten an den sechs Standorten des Rheinischen Industriemuseums zu sehen ist. Der Oberhausener Schauplatz des Museum widmet sich unter dem Titel "Der Tag ist nicht genug" Menschen, die des nachts arbeiten müssen. Nachtarbeiter erzählen in der Schau, die vom 10. November bis zum 29.

Per Rad die Industriekultur erkunden: RVR tourt durchs neue Emschertal

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Der "Fahrradsommer der Industriekultur", eine Aktion des Regionalverbandes Ruhr (RVR), kommt am 23. September nach Oberhausen, Gelsenkirchen, Bottrop und Recklinghausen. Die Tour unter dem Motto "Entlang des Rhein-Herne-Kanals durchs neue Emschertal" startet um 11 Uhr am Gasometer in Oberhausen. Die 38 Kilometer lange Strecke führt am Nordsternpark in Gelsenkirchen und der Siedlung Welheim in Bottrop vorbei sowie an zahlreiche Halden mit ihren Landmarken und Aussichtspunkten.

"Ich hatte einen Kameraden": LWL-Ausstellung zeigt Gefahren des Bergbaus

Mit tödlichen Arbeitsunfällen im Bergbau setzt sich die neue Dauerausstellung "Ich hatte einen Kameraden" auseinander. Sie öffnet am 9. September im LWL-Industriemuseum Zeche Zollern in Dortmund. Die Schau dokumentiert die 161 tödlichen Unfälle auf der Schachtanlage Zollern II/IV und zeigt dabei auch die Härte der Arbeit unter Tage. Dabei werden den Besuchern Arbeitsabläufe und Betriebsgeschichte eindringlich nahegebracht.

Maschinenhalle auf Zollern wird restauriert

Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe saniert die Maschinenhalle im Industriemuseum Zeche Zollern und baut diese zu einem Ausstellungs- und Veranstaltungsraum aus. Die Kosten belaufen sich auf 6,9 Millionen Euro, 90 Prozent übernimmt das Land. 2008 sollen die Arbeiten beginnen, sie werden etwa drei Jahre dauern. Nach der Sanierung richtet der Landschaftsverband im westlichen Teil der Halle eine Dauerausstellung zum Untertagebau der Zeche ein.

Vom "Bullenkloster" zum Stadtteilzentrum

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Ehemaliges Ledigenheim wird als Stadtteilzentrum wiederbelebt: Nach zweieinhalbjähriger Sanierung eröffnet in Dinslaken am kommenden Samstag, 11. August, das ehemalige Heim für ledige Bergleute wieder seine Pforten. Mit Unterstützung der EU hat eine Stiftung den denkmalgeschützten Komplex wieder für die Bürger erschlossen. Rund zehn Millionen Euro sind in die Sanierung geflossen.

Vor allem die Kultur soll wieder in das Gebäude einziehen: Herzstück ist ein 350 Quadratmeter großer Veranstaltungsraum mit Bühne und entsprechender Technik sowie angeschlossener Küche. Neben Kabarett- und Theateraufführungen soll der Raum auch für private Feiern genutzt werden können. Außerdem beherbergt das Ledigenheim bald die Stadtteilbücherei.

Zeche Gneisenau wird zum Stadtteilpark

In Dortmund-Derne entsteht auf dem ehemaligen Schachtstandort Gneisenau ein rund 16.500 Quadratmeter großer Stadtteilpark. Prägnante Gestaltungselemente sollen die Warften werden, zwei Meter hohe Hügelwiesen, die mit säulenförmigen Bäumen bepflanzt werden. Darüber hinaus plant die Montan-Grundstücksgesellschaft als Eigentümerin einen großen Multifunktionsplatz für Märkte und Veranstaltungen.

Rund um St. Antony-Hütte entsteht industrie-archäologischer Park

Zum Kulturhauptstadtjahr 2010 soll auf dem Außengelände der St. Antony-Eisenhütte in Oberhausen ein industrie-archäologischer Park entstehen. Der erste Hochofen im Ruhrgebiet gilt als "Wiege der Ruhrindustrie". Zudem wird die Hütte zu ihrem 250-jährigen Bestehen im kommenden Jahr eine neue Dauerausstellung erhalten.
Seit einem Jahr laufen die wissenschaftlichen Ausgrabungen durch Archäologen des Landschaftsverbandes Rheinland. Der Park soll die Fundamente und Mauerreste schützen und zugleich in enger Anbindung an die Ausstellung den Besuchern die Funktionsweise der ersten Eisenhütte