Thomas Baumgärtel "Phoenix aus der Asche"

"Phoenix aus der Asche", 2010, Spraylack/Bleistift auf Büttenpapier, 78 x 53 cm, Werkverz.-Nr.: 1364 (c): Baumgärtel"Phoenix aus der Asche", 2010, Spraylack/Bleistift auf Büttenpapier, 78 x 53 cm, Werkverz.-Nr.: 1364 (c): Baumgärtel

Für das Kunstprojekt „Phoenix aus der Asche” plant Baumgärtel eine über 30 m grosse Skulptur aus Stahl am Hochofen 5 in Dortmund auf dem Gelände Phoenix-West in 65 Meter Höhe. Die Installation ist ein spektakuläres Zeichen des Wandels. Das Kunstprojekt soll eine Verbindung schaffen zwischen dem Ruhrgebiet, repräsentiert durch den Hochofen und der Kunst, symbolisiert durch das Zeichen der Banane. Die strukturelle Veränderung des Ruhrgebiets zur facettenreichen Ruhrmetropole fördert auch den Wandel zu einer pulsierenden Kulturregion. Die Installation Phoenix aus der Asche unterstützt diese Entwicklung und das Leitmotiv der Kulturhauptstadt „Wandel durch Kultur“. Die Skulptur ist weithin sichtbar und steht für den kulturellen Wandel eines herausragenden Industriedenkmals zu einem neuen Kunstort. Damit leistet Baumgärtel einen nachhaltigen Beitrag zur öffentlichen Wahrnehmung der kulturellen Strahlkraft der Ruhr-Metropole. "Phoenix aus der Asche" ist das Wahrzeichen einer mental vollzogenen Wandlung, die beispielhaft ihre architektonische und landschaftsplanerische Form im neuen städtebaulichen Nutzungsplan des Phoenix-Areals findet. Gestern noch war das Gelände eine “verbotene Stadt” der Stahlindustrie, heute entsteht auf PHOENIX einer der größten Innovationsstandorte in Deutschland. Die NRW.URBAN GmbH & Co. KG als Besitzerin des Hochofens hat das Okay für das Projekt gegeben. Die Transindustriale, zu der die Kunstaktion offiziell laufen soll, findet von Juni bis Oktober 2010 in Dortmund statt. Das Projekt wurde erfolgreich dem Denkmalschutz vorgelegt, der Bauantrag wird morgen bei der Baubehörde eingereicht. Die Eröffnung des spektakulären Kunstprojekts ist für Mai 2010 geplant.
Vom niederrheinischen Rheinberg aus gesehen, in dem Baumgärtel aufwuchs, war Duisburg die nächst größere Stadt, in die es
ihn nicht selten zog. 2001 realisierte Baumgärtel ein Fassadenwandbild in Duisburg-Ruhrort, Karlstr. 28,
dem Firmenhaus des Sammlers Dieter Siegel.

Folgende Kunstorte Duisburgs wurden bis heute mit der Spraybanane ausgezeichnet:
das Wilhelm Lehmbruck Museum, das Museum Küppersmühle, die Galerie Hellebrand
und die Cubus Kunsthalle.

Eröffnung der Ausstellung: Freitag, 22.1.2010 um 19 h.
Es spricht Prof. Dr. Hans Brög
Ausstellungsdauer: 22.1. - 14.3.2010

cubus kunsthalle, Friedrich-Wilhelm-Str. 64, 47051 Duisburg (Tel: 0203 26236)

Die cubus kunsthalle Duisburg gibt einen Einblick in Baumgärtel's malerisches Schaffen,
möchte jedoch auch seinem jüngsten Projekt "Bananen für das Ruhrgebiet" und "Phoenix aus der Asche" Rechnung tragen.

www.phoenix-aus-der-asche.de
www.cubus-kunsthalle.de
www.bananensprayer.de